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| Ferkel müssen nicht mehr kastriert werden. |
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Wussten Sie, dass in der Schweiz jährlich über 1,3 Millio- nen männliche Ferkel
ohne Schmerzausschaltung kas- triert werden? Und wussten Sie, dass dieses Leiden un-
nötig ist, da es mit der Impfung gegen Ebergeruch und der Ebermast bereits heute
tierfreundliche Alternativen ohne Kastration gibt?
Schweizer Qualitätsfleisch kann bereits heute ohne Kas- tration sicher und schmackhaft
hergestellt werden. Darum fordert der STS: Sofortiger
Stopp der Kastration!
Ferkel werden unbetäubt kastriert |
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Ferkel werden immer noch ohne Schmerz- ausschaltung
kastriert,
obwohl praxisreife Alternativen zur Ver- fügung stehen... |
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Der Handgriff, mit dem die männlichen Ferkel kastriert werden:
Landwirte halten die Tiere an den Hinterläufen, schneiden ohne jede Betäubung mit einem
Skalpell die Hoden der Tiere auf, pressen den Inhalt heraus und trennen den Samenstrang
des Ferkels ab. Die Wunde wird desinfiziert, aber nicht genäht.
Männliche Ferkel werden seit je her - nicht nur in der Schweiz - auf diese
blutige Weise kastriert ohne Be- täubung. Das ist erlaubt - immer noch.
Weltweit werden schätzungs- weise rund 90 Prozent aller männlichen Schweine kastriert,
um den unangenehmen Ebergeruch im Schweinefleisch zu vermeiden. |
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In England macht man es generell nicht, in Norwegen ist es
seit fünf Jahren verboten und in der Schweiz wollte es der Gesetzgeber ab 2009 nicht mehr
erlaubt haben: Das Kastrie- ren der Ferkel ohne Betäubung.
Der Countdown für das Verbot wurde nun unverständlicherweise vom Bundesrat hinaus-
geschoben auf das Jahr 2010. Obwohl praktikable Alternativmethoden, die Schmerzen und
Leiden nachweisbar verringern, wie die Inhalationsnarkose zur Schmerzausschaltung oder gar
gänzlich aufs Kastrieren verzichten, wie die Ebermast und das Impfen gegen den
Ebergeruch, vorhanden sind - entwickelt und erfolgreich erprobt im Rahmen des Projektes
«ProSchwein». Als traurige Konsequenz werden weiterhin jährlich
über 1.3 Millionen Ferkel schmerzhaft kastriert. Der Schweizer Tierschutz STS wird diese unnötige Tierquälerei nicht
hinnehmen! |
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